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Was ist eine Alliteration?

Unter einer Alliteration versteht man ein spezielles Stilmittel in der Sprache. Dieses rhetorische Element zeichnen sich durch die Verwendung von gleichen Anfangslauten bei den betreffenden Worten innerhalb eines Satzes aus. Es handelt sich somit um eine phonetische Übereinstimmung, die gerne in der Literatur verwendet wird.


Dabei gibt es eine Reihe von besonderen Alliterationen. Wird beispielsweise das Stilmittel in Versform eingesetzt, so spricht man vom sogenannten Stabreim. Eine weitere Sonderform ist das Tautogramm. Hierbei beginnt jedes enthaltene Wort mit dem identischen Buchstaben.

Durch den Einsatz einer Alliteration verfolgt der Autor ein bestimmtes Ziel. So lässt sich der Zusammenhang zwischen den jeweiligen Worten deutlich steigern und der Leser kann sich den Satz wesentlich besser merken. Daher findet man dieses rhetorische Mittel auch häufig innerhalb von Werbetexten.

Schon in der Antike wurde die Alliteration in der Literatur gezielt von Autoren und Philosophen eingesetzt. Später entsteht daraus der bekannte Stabreim. Im heutigen Sprachgebrauch werden Tautogramme auch gerne als sogenannte Zungenbrecher bezeichnet. Hier handelt es sich meist um eine spezielle Wortfolge, dessen Aussprache besonders schwierig erscheint. Diese besonderen Wortfolgen werden auch bevorzugt als Eselsbrücken, also als wörtliche Gedächtnisstützen benutzt.

Bekannte Alliterationen sind z.B. die Sätze „Wir Wiener Wäscherweiber wollten weiße Wäsche waschen, wenn wir wüssten, wo weiches warmes Wasser wär“ oder „Zwischen zwei Zwetschgen­zweigen zwitschern zwei Zeisige“. Das wohl bekannteste Tautogramm ist wohl der Satz: „Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz“.

Doch selbst bei aktuellen Veröffentlichungen wird das beliebte Stilmittel eingesetzt. So ist gerade unter dem Titel „Bär Berthold bringt Buntbarsch Benny Butterkekse“ das Kinderbuch mit vielen neuen und bisher unbekannten Alliterationen erschienen.

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