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Mah-Jongg: Ein altes Gesellschaftsspiel, das wiederentdeckt wurde

Hinter der Bezeichnung Mah-Jongg verbirgt sich ein altes, chinesisches Gesellschaftsspiel, das auf eine lange Tradition zurückblickt. Heute existieren unterschiedliche Schreibweisen des Begriffs (z.B. Mah-Jongg, Mahjong, Majong), der frei übersetzt einen Singvogel (Hanfsperling) umschreibt. Dieser ist auch auf einem der Spielsteine abgebildet. Lange war das anspruchsvolle Spiel für vier Personen in der Versenkung verschwunden, doch nun scheint es als Online-Version von vielen Spielern wieder entdeckt zu werden.

Der Ursprung von Mah-Jongg

Bis heute ist der eigentliche Ursprung des Spieles nicht wirklich bekannt. Einige Quellen sprechen davon, dass bereits der chinesische Philosoph und Gelehrte Konfuzius Mah-Jongg mit Begeisterung gespielt hat. Einen Beleg für diese Annahme existiert allerdings nicht. Die ältesten Spiele, die heute noch erhalten sind, entstanden vor rund 150 Jahren. Diese stammten alle aus dem asiatischen Raum. Vor rund 100 Jahren brachte dann der amerikanische Reisende Joseph Park Babcock das Spiel in die westliche Welt. Er verfasste ein umfassendes Regelwerk und so begann sich Mah-Jongg in USA und Europa schnell zu verbreiten. Doch war der Erfolg nur von kurzer Dauer und das Spiel verschwand wieder von der Bildfläche. Erst vor einigen Jahren wurde dann Mah-Jongg erneut entdeckt.

Die Grundidee von Mah-Jongg

Die Spielidee von Mah-Jongg ist auf vier Spieler ausgelegt, denen 144 Spielsteine zur Verfügung stehen. Die Steine, auch als Ziegel bezeichnet, existieren heute aus den unterschiedlichsten Materialien. Die ursprünglichen Spielsteine waren häufig aus Bambus oder Elfenbein gefertigt. Auf den Ziegeln sind unterschiedliche Motive abgebildet. Ein komplettes Spielbild besteht aus 14 Steinen, die jeder Spieler möglichst schnell durch das gezielte Ablegen und Aufnehmen innerhalb einer Spielrunde erreichen möchte. Das komplexe Regelwerk weist viele Parallelen zu dem bekannten Kartenspiel Rommé auf. Es gibt allerdings kein Beleg, dass die vielen Ähnlichkeiten einer gemeinsamen Quelle entspringen.

Erst vor einigen Jahren wurde Mah-Jongg wieder entdeckt. Besonders beliebt ist das Gesellschaftsspiel weiterhin in China und Japan. Aktuell scheint das Interesse weltweit wieder zu wachsen. Interessanterweise sorgen auch unterschiedliche Online-Varianten von Mah-Jongg, die ausschließlich am Computer gespielt werden, für eine rasche Verbreitung. Doch auch die klassische Variante von Mah-Jongg wird wieder verstärkt gespielt.

Das Spiel beginnt

Zu Beginn des Spiels sind die Spielsteine wie eine Pyramide in der Mitte des Spieltisches aufgereiht. Jeder Mitspieler kann pro Spielzug jeweils zwei Ziegel (Spielsteine) mit einem gleichen Motiv bewegen. Dies ist nur dann möglich, wenn an dem Rand des Steines kein anderer Ziegel liegt. Das Spiel ist beendet, wenn alle Spielsteine abgebaut sind. Was sich zunächst sehr einfach anhört, kann sich während des Spiels als äußerst kompliziert darstellen. Mit einer geschickten Strategie versucht jeder Spieler an seine Steine heranzukommen. Mah-Jongg entpuppt sich sehr schnell als äußerst spannendes Gesellschaftsspiel, dies gilt sowohl für die traditionelle Ausführung als für die Online-Version.

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